Hallo, ich bin Katrien, Mitgründerin von Cult Surfing. Die Hälfte des Jahres verbringe ich auf den Kanarischen Inseln, die andere Hälfte reise ich mit meinem Van, jage Wellen und führe mein Unternehmen von unterwegs. Ich bin Designerin, daher wird alles, was wir bei Cult herstellen, unter realen Bedingungen getestet. Das bedeutet salzige Morgen, matschige Nachmittage und unzählige Fahrten zwischen den Surfspots im klatschnassen Neoprenanzug. Wenn ich eines gelernt habe, dann, dass wasserdichte Sitzbezüge nicht nur ein nettes Extra sind. Sie gehören zu meiner unverzichtbaren Surfausrüstung.
Surfen zieht dich in den Bann des Augenblicks. Wenn du auf dem Wasser bist, ist alles andere unwichtig. Du beobachtest die Wellen, spürst den Wind und bewegst dich mit dem Ozean. Es ist einer der wenigen Momente im Leben, in denen du wirklich präsent bist. Du kannst nicht halbherzig dabei sein. Entweder du bist voll konzentriert oder du fällst ins Wasser.
Surfen bedeutet aber nicht nur Wellenreiten. Ein großer Teil davon ist, die richtigen Bedingungen zu finden. Hier auf Lanzarote hatte ich schon so viele Sessions, bei denen alles perfekt war, und dann dreht der Wind plötzlich. Im einen Moment genießt man die Zeit seines Lebens, im nächsten ist es stürmisch und unruhig. Dann renne ich, noch tropfnass, zurück zum Van und fahre auf die andere Seite der Insel, wo der Wind ablandig ist und die Wellen perfekt sind. Ich setze mich einfach, im Neoprenanzug, auf den Fahrersitz und fahre los. Dank meiner wasserdichten Sitzbezüge muss ich mir darüber keine Gedanken machen.
In Galicien ist es genauso. Die Küste dort ist voller Buchten, die in alle Richtungen zeigen. Dreht der Wind, findet man nach zehn oder zwanzig Minuten Fahrt einen windgeschützten Platz, wo die Wellen noch gut sind. Ich bin diese Strecken schon oft gefahren, immer noch nass und sandig, nur um noch eine gute Session zu erwischen. Wieder ohne Handtuch, ohne Abtrocknen. Direkt ins Auto, kein Problem.
Selbst in Ländern, in denen ich noch nie gesurft bin, wie Großbritannien, kann ich es mir gut vorstellen. Kalte Tage, eiskaltes Wasser und das beste Gefühl überhaupt: Nach einer Wintersession ins Auto zu springen, die Heizung voll aufzudrehen und mit dem Neoprenanzug noch an nach Hause zu fahren, um ihn dann unter der heißen Dusche auszuziehen. Genau dann sind wasserdichte Sitzbezüge so praktisch. Man kann sich während der Fahrt aufwärmen und muss sich keine Gedanken um die Flecken machen.
Bevor ich die Sitze hatte, war das ganz anders. Ich legte einfach ein altes Handtuch auf den Sitz und hoffte, dass es schon irgendwie ginge. Es rutschte hin und her, saugte sich voll und fror im Winter manchmal sogar ein. Das Salzwasser drang in den Sitzbezug ein und trocknete nie richtig, sodass die Sitze immer leicht feucht waren. Und der Sand – wenn er erst mal drin war, bekam man ihn unmöglich wieder raus. Im Sommer, wenn es heiß war, legte ich mein Surfbrett auf den Rücksitz, und das Wachs schmolz gerade so weit, dass es am Stoff klebte. So habe ich mir mal einen Sitz ruiniert.
Deshalb betrachte ich Sitzbezüge mittlerweile als Teil meiner Surfausrüstung. Board, Neoprenanzug, Wachs und Sitzbezüge. Und für alle, die ihr Board im Auto transportieren, sind die Rücksitzbezüge ein echter Lebensretter. Sie verhindern, dass geschmolzenes Wachs an den Sitzen kleben bleibt und sorgen dafür, dass das Auto sauber aussieht.
Ich weiß, Sitzbezüge sind vielleicht nicht das Erste, woran Surfer denken, aber sie lösen ein echtes Problem. Sie schützen die Sitze vor Salz, Sand, Wasser und Wachs. Sie verhindern dieses ständige feuchte Gefühl im Stoff. Und sie ermöglichen es dir, dich aufs Surfen zu konzentrieren, anstatt dein Auto zu putzen. Für mich ist das den Preis wert.
Es geht auch um Freiheit. Surfen lehrt dich, dich dem Moment anzupassen. Du kannst weder den Ozean, noch den Wind oder das Wetter kontrollieren. Du kannst nur vorbereitet sein. Und genau das bewirkt die richtige Ausrüstung. Mein Van ist bereit für salzige Neoprenanzüge, matschige Tage und sandige Füße. Ich muss nicht überlegen, ob ich meine Sitze ruiniere oder die nächste Woche mit Staubsaugen verbringe. Ich fahre einfach los.
Im Hier und Jetzt zu sein bedeutet nicht, stillzustehen. Manchmal bedeutet es, quer über eine Insel zu fahren, um die nächste perfekte Welle zu finden. Manchmal bedeutet es, klatschnass im Auto zu sitzen, die Heizung voll aufgedreht. Und manchmal bedeutet es einfach nur, zu wissen, dass Ausrüstung und Auto das aushalten.
Wenn ihr die wasserdichten Sitzbezüge sehen wollt, die ich benutze, könnt ihr sie euch hier ansehen. Und wenn ihr mehr über mich und Cult erfahren wollt, könnt ihr meine Geschichte hier lesen.

